Wenn ein neues Pferd in eine bestehende Herde integriert werden soll, begegnen sich nicht nur einzelne Tiere.
Es treffen unterschiedliche Lebensgeschichten, Bindungserfahrungen, Körperausdrücke, Bewegungsrhythmen, Schutzstrategien und soziale Erwartungen aufeinander. Das ankommende Pferd muss sich in einer noch unbekannten Gemeinschaft orientieren. Gleichzeitig wird die bestehende Herde dazu aufgefordert, ihre Beziehungen, Zuständigkeiten, Abstände und Ressourcen neu zu ordnen.
Herdenintegration ist deshalb weit mehr als die Frage, ob Pferde sich unmittelbar verstehen oder miteinander vertragen.
Sie ist ein lebendiger sozialer Prozess, der alle Beteiligten verändert.
Ein ankommendes Pferd kann noch an seiner vorherigen Herde gebunden sein. Es kann vertraute Sicherheiten verloren haben, frühere Ausgrenzung erwarten oder aufgrund häufiger Herdenwechsel kaum noch Vertrauen in beständige Beziehungen entwickeln.
Auch Andersartigkeit kann die erste Verständigung erschweren: Eine bisher unbekannte Fellfarbe, Zeichnung, Körperform, Größe, Bewegungsweise oder ein ungewohnter Takt können innerhalb der Herde Irritation auslösen. Körperliche Einschränkungen, widersprüchliche Signale oder eine schwer lesbare Körpersprache können zusätzlich dazu führen, dass das neue Pferd falsch eingeschätzt wird.
Gleichzeitig entstehen Herausforderungen innerhalb der bestehenden Herde:
Ein Pferd fürchtet möglicherweise um seinen bisherigen Platz. Eine enge Bindung wird gegen den Neuankömmling verteidigt. Ein ranghohes Pferd übernimmt zu viel Verantwortung, während ein rangniedriges Pferd zusätzlich unter Druck gerät. Alte Konflikte können erneut aktiviert und bestehende Untergruppen noch undurchlässiger werden.
Auch räumliche Bedingungen, Engstellen, unzureichend verteilte Ressourcen und fehlende Rückzugsmöglichkeiten beeinflussen, ob eine Integration gelingen kann.
Nicht zuletzt wirken die Erwartungen, Sorgen und persönlichen Erfahrungen der Pferdehalterin oder des Pferdehalters auf den Prozess ein.
be.Equi – Ankommen in der Herde umfasst 40 digitale Arbeitskarten. Sie eröffnen einen ganzheitlichen Blick auf das ankommende Pferd, die bestehende Herde, einzelne Herdenmitglieder, den Lebensraum und die begleitenden Menschen.
Jede Karte folgt einer einheitlichen und klaren Grundstruktur:
Die Bildgestaltung unterstützt diesen Weg: Aus einer noch ungeklärten, zurückgenommenen Situation führt das Motiv in einen helleren, zunehmend
geordneten Raum. Die dargestellten Pferde zeigen nicht nur das Problem, sondern bereits die beginnende Lösung.
Die 40 Karten begleiten den gesamten Integrationsprozess:
Abschied von der bisherigen Herde, Verlust vertrauter Bindungen, frühere Ausgrenzung, häufige Herdenwechsel, Erwartung von Angriff oder Vertreibung sowie die
Überforderung von Körper und Nervensystem.
Ungewohntes Erscheinungsbild, besondere Fellfarbe oder Körperform, abweichendes Gangbild, Bewegungsrhythmus, Körpersprache, widersprüchliche soziale Signale und
körperliche Einschränkungen.
Fehlender sicherer Abstand, zu schnelle Nähe, Selbstverkleinerung, vorsorgliche Abwehr, ausschließliche Bindung an den Menschen und die Suche nach einem eigenen Platz
innerhalb der Gruppe.
Verlust der bisherigen Stabilität, Angst um Rang und Beziehungen, übernommene Verantwortung, zusätzlicher Druck auf rangniedrige Pferde, alte Konflikte, Bündnisse und
verhärtete Ausgrenzung.
Futter, Wasser, Ruheplätze, Engstellen, Ausweichmöglichkeiten, Rückzugsräume und das rechtzeitige Ende von Verfolgung.
Ruhe, Rhythmus, soziale Abstimmung, durchlässige Beziehungen und die Entwicklung einer neuen, tragfähigen Herdenordnung.
Übertragene Anspannung, Identifikation mit dem ausgegrenzten Pferd, vorschnelle Täterzuweisung, Zeitdruck, Unsicherheit beim Eingreifen und die ehrliche Überprüfung der
gewünschten Herdenkonstellation.
Die letzten Karten begleiten den Übergang vom ersten Ankommen zum gemeinsamen Herdenalltag. Sie unterstützen dabei, Zugehörigkeit, Würde, Ressourcensicherheit und
lebendige soziale Beweglichkeit dauerhaft zu festigen.
Zwei zusätzliche Karten vervollständigen das Set:
Karte 39 – Radionische Regulationsimpulse für Pferd und Herde
Sie ermöglicht die individuelle Testung und Priorisierung unterstützender Impulse für das ankommende Pferd und die bestehende Herde.
Karte 40 – Alle beteiligten Pferde und Impulse in Resonanz bringen
Auf dieser Stellvertreterkarte können das ankommende Pferd, Pferde aus der bestehenden Herde und weitere individuell benötigte Hilfsmittel namentlich einbezogen werden.
Alle beteiligten Pferde werden innerhalb einer verbindenden Lichtweben-Acht als eigenständige Teile der entstehenden Gesamtordnung dargestellt.
Die Karten wurden so entwickelt, dass sie auch ohne technisches Hilfsmittel sinnvoll genutzt werden können.
Pferdehalterinnen, Pferdehalter und begleitende Fachpersonen können die Karten einzeln durchgehen und beobachten:
Darüber hinaus kann das Set mit ResoPix und ELIP, radionisch sowie mit Pendel oder Biotensor eingesetzt werden.
Zum Kartenset gehört eine eigens entwickelte ELIP-Testdatenbank.
Sie enthält alle 40 Arbeitskarten mit:
Der erste Datensatz bleibt entsprechend der ELIP-Struktur frei. Anschließend können alle 40 Karten gezielt darauf getestet werden, welche Thematik im aktuellen Integrationsprozess vorrangig bearbeitet werden möchte.
Die beiden Abschlusskarten sind innerhalb der Datenbank ausdrücklich als Arbeits- und Integrationskarten gekennzeichnet. Dadurch werden sie nicht mit einer gewöhnlichen
Konfliktthematik verwechselt.
Das ausführliche Begleitheft ist ein wesentlicher Bestandteil des Projektes.
Es vertieft die Themen der einzelnen Karten und unterstützt dabei, die beobachtbaren Verhaltensweisen nicht vorschnell zu bewerten. Statt einzelne Pferde zu Tätern, Opfern oder Störfaktoren zu erklären, wird die Herde als lebendiges soziales System betrachtet.
Das Begleitheft verbindet:
Dabei ersetzt die energetische Betrachtung weder eine fachgerechte Haltungsanalyse noch notwendige tierärztliche, therapeutische oder verhaltensbezogene Unterstützung.
Sie erweitert den Blick auf Zusammenhänge, die im sichtbaren Geschehen leicht übersehen werden können.
Das Set richtet sich an:
Das Ziel einer gelungenen Herdenintegration ist nicht die möglichst schnelle Herstellung äußerer Harmonie.
Es geht darum, eine neue soziale Ordnung entstehen zu lassen, in der jedes beteiligte Pferd wahrgenommen wird:
mit seiner Vorgeschichte, seinen Grenzen, seinen Fähigkeiten, seinen Beziehungen und seinem eigenen Platz.
be.Equi – Ankommen in der Herde begleitet diesen Weg vom ersten Übergang über die notwendige Neuordnung bis zur langfristigen sozialen
Integrität.
Damit aus einem neuen Pferd und einer bestehenden Gruppe nicht nur Pferde auf derselben Fläche werden – sondern eine Herde, die miteinander leben, lernen und sich regulieren kann.
be.Equi – Ankommen in der Herde ist weit mehr als eine Sammlung einzelner Karten. Die Bestandteile wurden als zusammenhängender Arbeitsraum
entwickelt und greifen inhaltlich ineinander.
Sie erhalten:
Damit steht Ihnen ein vollständiges Arbeitskonzept zur Verfügung, das Sie vor, während und nach einer Herdenintegration einsetzen können.
Die Karten, die ELIP-Auswahldatenbank und das Arbeitsheft führen durch unterschiedliche Ebenen desselben Prozesses: vom Erkennen der aktuell wirksamen Dynamik über die
differenzierte Betrachtung aller Beteiligten bis zur Entwicklung einer tragfähigen neuen sozialen Ordnung.
Der Preis umfasst das vollständige digitale Gesamtpaket aus 40 Resonanz- und Arbeitskarten, ELIP-Auswahldatenbank sowie ausführlichem Arbeits- und
Begleitheft.
Alle Bestandteile wurden eigens für die ganzheitliche und radionische Begleitung von Herdenintegration, sozialer Neuordnung und langfristiger sozialer Integrität entwickelt.
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