Das Iliosakralgelenk ist weit mehr als eine kleine Verbindung zwischen Kreuzbein und Becken. Es liegt an einem zentralen Übergang des Körpers: Hier wird Kraft vom Oberkörper in die Beine
weitergeleitet, Bewegung abgefangen, Stabilität hergestellt und zugleich Beweglichkeit ermöglicht.
In meiner radionischen Arbeit zeigt sich der ISG- und Beckenraum häufig wie eine innere Weiche – ein Ort, an dem körperliche, nervale, emotionale und energetische
Informationen zusammentreffen.
Hier wird getragen und gehalten.
Hier wird gepuffert, weitergeleitet und ausgeglichen.
Hier wird zurückgehalten, aufgenommen, losgelassen oder hinausgedrückt.
Gerade bei länger bestehenden Beschwerden oder wiederkehrenden Belastungen kann sich zeigen, dass der Beckenraum nicht nur auf ein einzelnes aktuelles Ereignis reagiert. Er wirkt manchmal wie eine
stille Sammelstelle für das, was über lange Zeit getragen, kompensiert oder noch nicht vollständig verarbeitet wurde.
Dazu können körperliche Überlastungen ebenso gehören wie Unfälle, Stürze, Erschütterungen, Operationen, Schonhaltungen oder anhaltende Spannungsmuster. Auch innere Themen wie Verantwortung,
Kontrolle, Durchhalten, fehlende Unterstützung, unterdrückte Bewegung oder das Gefühl, alles allein tragen zu müssen, können sich mit diesem Raum verbinden.
Die Arbeit beginnt nicht mit einer vorgegebenen Deutung, sondern mit der Frage:
Was benötigt dieses individuelle System jetzt, um wieder mehr innere Ordnung herstellen zu können?
Über ELIP können aktuelle und chronische Belastungsfelder differenziert betrachtet und in ihrer jeweiligen Priorität erfasst werden. Dabei zeigt sich häufig, welche körperlichen Strukturen,
Regulationssysteme und inneren Themen miteinander verbunden sind.
Mit ResoPix wird dieser Themenraum anschließend noch einmal auf andere Weise zugänglich. Anatomische Strukturen, funktionelle Zusammenhänge und energetische Unterstützungsfelder können gezielt
ausgewählt und in die Balancierung einbezogen werden.
Mögliche Bereiche sind unter anderem:
Dabei geht es nicht darum, gegen den Körper zu arbeiten oder ein Symptom einfach „wegzumachen“.
Es geht darum, wahrzunehmen, welche Leistung der Körper bisher erbracht hat, welche Schutz- und Kompensationsmechanismen sinnvoll waren und welche davon heute behutsam neu
geordnet werden dürfen.
Der Körper soll nicht gezwungen werden, etwas loszulassen, wofür noch keine Sicherheit vorhanden ist.
Die radionische Arbeit unterstützt deshalb eine schrittweise Rückführung:
von chronischer Kompensation zu neuer Beweglichkeit,
von dauerhaftem Tragen zu angemessener Unterstützung,
von Schutzspannung zu regulierter Stabilität,
von innerem Festhalten zu lebendiger Kraftübertragung.
Das ISG ist dabei nur ein Beispiel dafür, wie tief und differenziert die Arbeit mit ELIP, ResoPix und be.Seelenradionikwerden kann.
Von einem konkreten körperlichen Ort aus können sich Verbindungen in viele Richtungen zeigen – zum Nervensystem, zu alten Erfahrungen, zur eigenen Aufrichtung, zur Beziehung zwischen Himmel und
Erde und zu der grundlegenden Frage:
Wie kann ich in meinem Körper sicher, getragen und zugleich frei beweglich sein?
Körperliche Beschwerden sollten medizinisch oder therapeutisch abgeklärt werden. Die radionische Arbeit versteht sich als energetische Begleitung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
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